Strand, Berge und Prähistorisches

Schade, am Cap Campomoro finden wir keinen Parkplatz. Alle möglichen Plätze sind abgeblockt.

Sarténe, die „korsischste Stadt Korsikas“: Schon die Auffahrt zum Parkplatz ist so steil, dass unser Auspuff am Boden kratzt! Die alten Häuser sitzen auf den Felsen und der Treppenaufgang zur Stadt hat es auch in sich. Neben Hotel de Ville werden korsiche Spezialitäten verkauft. Danke an alle die uns vor dem Käse gewarnt haben, man kann ihn trotz Verpackung riechen! Mittlerweile habe ich ihn jedoch frisch versucht und er ist wirklich lecker! Im Viertel hinterm Rathaus fühlt man sich ins Mittelalter versetzt.

Im Innenraum der Kirche hängt das Kreuz (34kg) und die Eisenkette (15kg) die am Karfreitag vom Catenaccio (Kettenträger) durch die Strassen der Stadt geschleppt werden. Der Freiwillige Büsser ist unter einem blutroten Kapuzenmantel versteckt. Seine Identität ist nur dem Pfarrer bekannt.

Im Märchenwald aus Kastanien und Korkeichen liegt ein historisches Freiluftmuseum. Das Castell Cucuruzzu ist eine Anlage aus der Bronzezeit, für deren Bau die vorhandenen Felstrukturen den Verteidigungs- und Wohnansprüchen angepasst wurden.

In der Festung Capula haben bis ins Mittelalter Menschen gewohnt.

Ob das Wetter auf der anderen Seite der Insel besser ist? Wir fahren zum Col de Bavella. Kaum sind wir da, frischt der Wind auf und Wolkenfetzen versprerren die Sicht auf die Bavella-Gruppe. Wir sind auf 1218m und es ist knackig kalt. Jetzt fängt es auch noch richtig zum Schütten an. Nix wie weg! Leider können wir die gigantische Bergwelt um uns rum nur erahnen.

Hier müssen wir nochmal her, aber bei richtig schönem Wette

Etwas besser ist das Wetter auf dieser Seite schon. Der Strand von Polambaggio ist ein Traum.

Bonifacio muss man gesehen haben – sagt jeder Reiseführer. Ein Bähnchen erspart uns den steilen Aufstieg. Tolle Rundumblicke!

Auf einem Hochplateau befinden sich die Megaliths von Cauria. Ein ganzes Feld von Menhiren und ein Dolmen wurde hier gefunden.

Leider wird auch hier unser Eindruck bestätigt, Korsika ist keine Wohnmobil-Insel! Vor und nach Bonifacio sind wirklich alle Plätze gesperrt oder geblockt. Und kein Campingplatz hat geöffnet. Wir landen wieder auf dem Platz bei Olmeto mit dem seltsamen Publikum, bei dem sich herausgestellt hat, das waren die Betreiber des Platzes!

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2 Gedanken zu “Strand, Berge und Prähistorisches

  1. Hallo; ihr Abenteurer,

    ich freue mich auf jeden neuen Reisebericht von Euch und schau fast täglich, ob es etwas Neues von euch gibt (und erfahre so neben bei, was der Rest von uns so treibt).

    Ich wünsche Euch noch viel Spass, bessere Stellplätze (ich dachte immer, Frankreich ist ein WoMo-Land – ganz Galien?) und besseres Wetter.

    Von dem Käse braucht ihr keinen mitbringen, den richt man förmlich durch den Bericht.

    Ganz liebe Grüße
    Konny

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