Algarve Westküste

14. 5.

Hier oben wächst sogar wilder Rhododendron, leider hab ich kein Bild davon gemacht. Auf dem Weg zur Westküste gibts immer wieder tolle Ausblicke.

Während Rainer den Grand Prix von Barcelona guckt, geniesse ich den tollen Algarvestrand.

022 Praia Amoreira_new

In Azenha de Mar hatten wir vor fünf Jahren einen tollen Platz, auf jedem Fels ein Storchennest mit Inhalt. Mittlerweile wurde hier alles mit EU Geld verschönert, sehr schräge Parkplätze (für uns nicht benutzbar), aus unserem tollen Platz ist ein Aussichtspunkt mit Bank geworden (als Stellplatz nicht mehr nutzbar) und die vielen Bauarbeiten haben offensichtlich auch die vielen Störche vertrieben, es sind nur noch ein paar da.

Aber das nette Restaurant gibt es noch. Es ist knackevoll und das von Mittags bis Abends. Jetzt merken wir auch, dass in Portugal die Uhren anders gehen – nämlich eine Stunde zurück. Damit haben wir auch unser Problem mit dem „Zu spät Aufstehen“ gelöst…

Am Morgen ist der Spuk vorbei, das Dörfchen versinkt wieder in seinen Wochenschlaf.

Wir fahren zum nächsten Campingplatz, Waschtag ist angesagt.

Der Campingplatz ist eine nähere Erklärung wert: Auf einem Riesenareal stehen (gefühlte) 1000 Dauercamper, keiner davon ist hier, alles ist verrammelt.

Nur am Tor zum Strand stehen ein paar Wohnmobile und Wohnwagen. Alle zwei Stunden kommt jemand und schliesst das Tor auf und wieder zu. Nur jetzt kann man raus oder rein. Ziemlich bescheuertes System! Zum Strand sind es tatsächliche 1000 (lt.Angabe 600), aber —– der Strand ist ein Traum.

060 Praia Sitava_new

Dem Wasser auf dem Campingplatz trauen wir nicht so recht. Aber da es in Portugal ja immer (!!!) Brunnen mit Quellwasser gibt, machen wir einen Überlandschlenker. Und finden natürlich keinen Brunnen. Dafür jede Menge Korkeichen!

Wieder an der Küste besuchen wir Sines, die Geburtsstadt Vasco da Gamas. Das Städtchen wurde zum Erdölhafen ausgebaut. In der Altstadt merkt man von der Hektik allerdings nichts.

Für eine Nacht reicht unser Wasser noch, wenn wir sparsam sind. Über eine Sandpiste kommen wir zu noch einem Traumplatz fast für uns allein.

9.00 – so früh waren wir schon lange nicht mehr unterwegs. Aber ein heftiger Regen treibt uns aus den Federn. Bei Regen trauen wir der Sandpiste nicht und wollen schnellstens raus!

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