Ravenna

 

Von der Schule erinnere ich mich an das Grabmal des Theoderich, an viel mehr aber auch nicht. Dabei beherbergt Ravenna viele im Original erhaltenen Kunstschätze. Touristen gibt es momentan noch nicht viele, dafür unzählige Schulklassen, immer mit einer laut dozierenden Lehrerin, die sie quer durch die Stadt scheucht. Wir versuchen ihnen zu entkommen, aber die Schulen ganz Italiens scheinen unterwegs zu sein.

Die meist kirchlichen Schätze sind enorm. Auch die Bischöfe vor Tebartz von Elst schwelgten im Überfluss. Hier bronzene Fensterrahmen, dort ein ganz aus Elfenbein geschnitzter Thron… Von anderen Kostbarkeiten ganz zu schweigen. Im bischöflichen Palast, der das Museum beherbergt, darf man leider nicht fotografieren…. Im Dom daneben schon…

 

Das Battisterio Neoniano ist mit Marmorintarsien, Stuckarbeiten und kunstvollen Mosaiken ausgestattet.

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Von dem riesigen Taufbecken in der Mitte sehen wir kaum was, warum wohl?

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Die Basilika San Vitale…

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und das Mausoleum der Galla Placidia sind über und über mit Mosaiken bedeckt. Nur spärlich fällt das Licht durch Alabasterplatten in den Innenraum.

Das Grabmal des Theoderich liegt etwas ausserhalb ganz nahe an unserem Stellplatz. Es ist zwar ein riesiger Steinklotz aber innen ziemlich bescheiden ausser der riesigen Marmorbadewanne – halt nein, das ist ja ein Sarkophag ohne Deckel…

So viel Kultur an einem Tag! Zum Glück haben wir unsere Fahrräder dabei, sonst hätten wir uns die Füsse platt gelaufen.

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