Ännchen von Tharau

Klaipeda hieß bis zum zweiten Weltkrieg Memel und war eine der nordöstlichsten Städte Preußens.Sie wurde fast ausschliesslich von Deutschen bewohnt. Nach deren Flucht zogen 1945 Litauer und Russen in die fast menschenleeren Häuser.

Wir haben keinen richtigen Stadtplan und haben Probleme uns zurecht zu finden.

Das ist besonders schwierig bei dem Strassenbelag, Am besten ist es in der Mitte der Strasse zu laufen, da sind die Kopfsteine wenigstens glatt…

Strasse und Strassenmitte
Strasse und Gehweg

Das große alte Segelschiff weist uns schließlich den Weg. Wir haben einen kompletten Bogen um die Altstadt geschlagen.

Aber schliesslich finden wir das „Ännchen von Tharau“, dessen Lied alle unserer Generation noch lernen mussten in der Schule.

Nur aus Zufall finden wir das „wundertätige Altstadtmäuschen“, das Wunder wahr werden lassen kann, wenn man ihm die richtige Zauberformel ins Ohr flüstert. Die Betonung liegt auf „richtige“, nämlich die, die auf dem Bronzeband unten eingraviert ist. Sie heisst: Fasse Gedanken in Worte – und Worte wirken Wunder! Soll man nun auf deutsch oder auf litauisch flüstern?

Heute wagen wir uns an die litauische Küche. Es sieht nicht nur gut aus, es hat auch gut geschmeckt.

 

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In Klaipeda findet heute ein Musikfestival statt. Aber die meisten sind noch am Aufbau. Die Blaskapelle klingt sehr deutsch, aber wir verstehen kein Wort.

 

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