Die Straße der Elche

Heute morgen regnet es immer noch, na gut, auch das muss mal sein. Unser erstes Ziel ist Porvoo, die nach Turku zweitälteste Stadt Finnlands. Das merkt man auch am Kopfsteinpflaster, so holprig war es bis jetzt noch nirgends.

Die Altstadt ist überschaubar. Hoch über dem Städtchen thront der hübsch gemusterte Dom und ihm zu Füßen die roten Salzspeicher aus der Hansezeit.

Viele kleine Läden mit schönem nordischen Design und finnischem Kitsch in kleinen alten Holzhäusern säumen die holprige Hauptstrasse.

Natürlich gucken wir auch auf die Speisekarten, sie sind in finnisch und schwedisch und die können wir sogar lesen!

Der Dom ist innen viel größer als er außen erscheint, es gibt sogar zwei Emporen!

Unterwegs kommen wir an der Burg von Hämeenlinna vorbei. An der wurde 700 Jahre gebaut! So gewaltig sie auch aussieht, innen bietet sie nichts Besonderes, wir gehen garnicht rein. Das benachbarte Militärmuseum wollen wir auch nicht sehen.

Wir haben die Glasmanufaktur von Iittala im Kopf. Finnlands bekanntester Hersteller von Glaswaren. Jeder kennt wohl die berühmte Aalto Vase, die 1936 von dem Architekten Alvar Aalto designed wurde. Leider hat das Museum geschlossen und nur der Verkaufsshop ist offen. Alles schön anzuschauen, aber ich habe diese Vase schon.

Immer wieder gibt es Schilder an der Straße, die vor Elchen warnen. Es gibt wesentlich mehr Schilder als Elche. Wer wird geschützt, die Elche vor den Autos oder die Autos vor den Elchen?

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