Das junge Kopenhagen

Auch Kopenhagen hat seinen city-nahen Stellplatz, zwar nicht unter der Brücke, dafür mitten in der Baustelle. Camper’s Dream!

Die dänische Hauptstadt ist ein beliebtes Reiseziel und die Stadt ist entsprechend voll. Die uns nun schon bekannten Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen.

Kopenhagen ist eine herrlich junge Stadt, man hat das Gefühl, es gibt keine alten Menschen hier.

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Der Runde Turm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Dänemarks.

Seit 1642 können Besucher vom Turm aus die Aussicht geniessen. Der Runde Turm war der erste Teil des Trinitatiskomplexes, welcher Studentenkirche, Universitätsbibliothek und Observatorium in einem Gebäude vereinte.

Auf dem Weg nach oben befindet sich der Zugang zum Bibliothekssaal. Früher beherbergte der Saal die Büchersammlung der Universität, heute wird der Raum für verschiedene Ausstellungen genutzt, im Moment zeitgenössische Kunst.

Darüber liegt der Glöcknerboden mit einer kleinen Ausstellung von verschiedenen Dingen, die mit der Geschichte des Turms zu tun haben. Ausserdem sieht man dort noch die Kiefernholzbalken des Dachbodens aus dem Jahre 1729.

Bis heute dient der Turm als Observatorium. Das Planetarium ist ein dreidimensionales Modell des Sonnensystems. Im hohlen Kern gibt es einen Glasboden, der 25 Meter über dem Boden schwebt. Der Kern galt als geografischer Nullpunkt Dänemarks, als gegen Ende des 18.Jahrhunderts Vermessungen für die Landkarte durchgeführt wurden.

Die Königliche Oper ist eine der modernsten Bühnen der Welt. Der reichste Mann Dänemarks kaufte eine Insel und schenkte Kopenhagen eine Oper. Wie ein Sonnenkönig bestimmte er dabei alles selbst – bis zu den Bezügen der Kantinenstühle. Ob das stimmt weiss ich nicht, aber die Geschichte gefällt mir.

Die Freistadt Christiania ist ein echtes Phänomen. Mitten in Kopenhagen existiert eine autonome und von staatlicher Seite durchaus geduldete Gemeinde, die es so in keinem anderen europäischen Land gibt. 1971 wurde das rund 34 Hektar große Gebiet im Stadtkern von Kopenhagen zum autonomen Stadtgebiet erklärt und hat seitdem eine Menge Charakter gewonnen. Eine rote Flagge mit drei gelben Punkten begrüßt alle, die den Weg zu dem ehemaligen Militärgelände finden, das seit rund 40 Jahren fest in der Hand von Alternativen, Hippies und Aussteigern ist.

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