Beachy Head und Dover

Auf dem Hinweg war zu viel Verkehr um nach Brighton zu kommen, angeblich ein Chemie-Unfall auf der Autobahn. Aber jetzt ist es genauso schlimm. Keine Chance nach Brighton zu kommen. Oder ist uns die Lust vergangen? Ständig stehen wir im Stau oder wälzen uns im Schneckentempo die Küste entlang. Kreisverkehr reiht sich an Kreisverkehr, manchmal drei und sogar vier direkt hintereinander. Was bei hohem Verkehrsaufkommen und nur einem Kreisverkehr passiert, weiss man ja, nichts geht mehr!

Bis Beachy Head halten wir durch. Der Name hat nichts mit englisch beach (Strand) zu tun. Die Klippe wurde 1274 mit französisch Beauchef (schönes Kap), 1317 mit Beauchief und ab 1724 mit Beachy Head bezeichnet. Es sollen die höchsten Klippen Englands sein (170m). Der etwas vorgelagerte rot-weiss gestreifte Leuchtturm wirkt trotz seiner 44m ziemlich zwergenhaft. Der Sturm Xavier zieht gerade über uns hinweg. Es bläst ziemlich heftig. Hoffentlich hat er sich bis zu unserer Überfahrt wieder beruhigt.

 

Canterbury wäre noch schön gewesen, aber auch hier das gleiche Spiel: Kreisverkehr an Kreisverkehr, Auto hinter Auto. Irgendwann haben wir die Nase voll und „fahren“ über Ramsgate nach Dover. Leider haben wir dieses Mal kein Glück und dürfen heute schon auf die Fähre, wir müssen bis morgen früh warten und auf der Esplanade von Dover übernachten, nicht der schlechteste Stellplatz.

 

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