Mykene, die Stadt des Agamemnon

Hier soll die Entscheidung gefallen sein, Troja zu zerstören. Nach der griechischen Mythologie hat Agamemnon in seinem Palast in Mykene den Befehl zur Eroberung von Troja gegeben, nachdem Paris die schöne Helena aus der Stadt entführte. Heinrich Schliemann hatte nur Homers Epos und seinen festen Glauben daran, als er 1876 die Stadt des Trojakämpfers suchte und fand.

Als wir auf dem Parkplatz vor dem Kassenhäusschen ankommen, ist es bedenklich schwarz am Himmel und den Donner kann man auch schon hören. Gleich darauf fängt es zu regnen an. Unser Besuch wird auf Morgen verschoben. Dafür sind wir aber schon früh auf den Beinen und ausser uns ist fast niemand auf dem Gelände.

Wir betreten die antike Stadt durch das berühmte Löwentor. Leider ist von dem eigentlichen Palast ganz oben nicht mehr viel übrig.

 

 

 

Auf den Weg zum Ausgang kommen uns die Busladungen von Touristen entgegen. Der Parkplatz hat sich mittlerweile ziemlich gefüllt und wir sind froh so früh unterwegs gewesen zu sein.

Am besten erhalten ist das Schatzhaus des Atreus an der Strasse gleich unterhalb der Königsstadt. Es ist ein Kuppelgrab, das allerdings schon 200 Jahre vor dem Trojanischen Krieg entstanden ist. Eine echte Wölbung konnte man damals noch nicht bauen. Die Mauerringe werden nach oben zu immer enger und überragen dabei den unteren um einige Zentimeter. Eigentlich sieht der Innenraum aus wie ein Bienenkorb.

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