Die wilde Mani

Der Mittelfinger des Peloponnes ist die Mani, ein unzugängliches Karstgebiet, das nie erobert wurde.

Die Bewohner – die Manioten – waren für ihre Freiheitsliebe und ihre Tapferkeit bekannt und berühmt. Gegen äussere Feinde hielten sie auf Gedeih und Verderb zusammen, aber untereinander waren sie oft spinnefeind. Jahrhundertelang wurde die gesamte Mani von Morden und Blutrachefehden durchzogen. Noch heute fallen die bis zu 20m hohen Türme mit ihren Schiessscharten auf, in denen sich die Familien verschanzten und mit ihren verfeindeten Dorfnachbarn Krieg führten. Noch 1870 bekämpften sich hier zwei Familienclans so heftig, dass die Armee eingreifen musste. Die nachweislich längste Fehde fand in Vathia zwischen vier Familien statt. Sie dauerte über 40 Jahre und forderte mehr als 200 Opfer.

Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt, die noch erhaltenen Wohn- und Wehrtürme werden in Pensionen und Hotels umgewandelt und viele neue Bauherren errichten ihr neues Heim oder Feriendomizil im alten Stil.

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