Mistras, Byzanz auf dem Peloponnes

Heute machen wir einen Zeitsprung von den Alten Griechen und begeben uns ins Mittelalter. Mistras wurde im 13. Jahrhundert von fränkischen Kreuzrittern gegründet und kurz darauf von den Byzantinern erobert.  Es war der Sitz der Statthalter des Byzantinischen Reiches. Sie gaben der Stadt auch ihr prägendes Aussehen und zogen immer weiter den Berg hinauf, der krönende Abschluss ist eine Burg auf der Spitze des Berges. Burg und Stadt sind heute weitgehend zerfallen, nur die Kirchen und Klöster sind gut erhalten. Offensichtlich versuchte jeder Herrscher seinen Vorgänger mit einer noch prächtigeren, mit Fresken verzierten Kirche zu übertreffen. Die mächtige Palastruine wird gerade restauriert. Der ganze Komplex ist über 300 Höhenmeter (!) verstreut, was den Besuch sehr schweisstreibend macht, egal ob man von unten nach oben oder von oben nach unten geht.

Ein paar Kilometer weiter in die Ebene liegt Sparta. Der Besuch der Ruinen fällt ziemlich „spartanisch“ aus, weil praktisch nicht vorhanden – oder wir haben mangels Hinweisschilder nichts gefunden. Nachdem der Weg über die Autobahn etwa dreimal so weit ist, entscheiden wir uns für den selben Weg zurück über die Berge nach Kalamata. In einer Kurve entdecken wir ein nettes Ausflugslokal, wo wir ausgezeichnet essen.

 

 

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