Olympia

Dieses Mal haben wir nicht das Glück vor den grossen Touristenmassen da zu sein. Zum Glück verlaufen sie sich auf dem riesigen Ruinenfeld.

In Olympia stehen die Reste des Heiligtums Zeus’ aus dem 11. Jahrhundert v. Ch. Die Trümmer des Ruinenfelds sind nicht das Vernichtungswerk vandalisierender Eroberer sondern die Hinterlassenschaft des grossen Erdbebens des 6. Jahrhunderts n.Ch.. Die gewaltigen Säulentrommeln liegen noch so da, wie das Erdbeben sie hinwarf. Das muss ganz schön gescheppert haben!

 

Hier war seit dem 7. Jahrhundert v. Ch. auch der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike. Seit 776 v. Chr. sind die Spiele urkundlich erwähnt. Nach über 1000 Jahren erklärte der römische Kaiser die katholische Lehre zur Staatsreligion und verbot alle heidnischen Kulte und somit auch die Olympischen Spiele.

Das olympische Feuer für die heutigen Olympischen Spiele wird mit einem Hohlspiegel im antiken Olympia auf dem Altar der Hera angefacht. Der Hera-Tempel soll der älteste erhaltene griechische Tempel sein.

Das antike Olympiastadion ist überraschend einfach. Es bot auf seinen gut erhaltenen Erdwällen 40 000 Zuschauern Platz. Nur die Schiedsrichter sassen auf steinernen Bänken, um die Start und Ziellinien aus Steinplatten zu überwachen.

Nach soviel altertümlicher Kultur geniessen wir die Ruhe im kleinen Hafen von Katakolo. Das Kreuzfahrtschiff verschwindet zum Glück gleich nach unserer Ankunft.

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