Albanische Riviera

Etwa 20 Kilometer nach Igoumenitsa beginnt Albanien. Nachdem das kleine Balkanland mittlerweile zugänglich ist und als sehr sicher gilt, haben wir uns für diese Route nach Norden entschieden. Der Grenzübergang sieht ein bisschen aus wie in Haql (saudische Grenzstation nach Jordanien) aber es geht überraschend schnell.  Die Strasse ist erstaunlich gut, ausser dass urplötzlich Pferde oder Schafe sie mit uns teilen wollen.

Sarande liegt am südlichen Ende der albanischen Riviera. Vor nicht all zu langer Zeit war es ein kleines Fischerdorf ohne jegliche Infrastruktur. Jetzt ist es ein lebhafter und sehr voller Küstenort. Das heisst für uns: sehr viel Betrieb, für Wohnmobile kaum befahrbar, keine Parkplätze. Die Stadt zieht sich den steilen Hang hinunter in die weite Bucht, die total zugebaut ist. Es sieht zwar alles sauber und nett aus, aber für uns heisst es schnell eine Möglichkeit zum Wenden suchen und raus aus dem Getümmel.

Einige Kilometer weiter sieht das schon ganz anders aus. Heute am Sonntag ist der Strand zwar ziemlich bevölkert. Es wird überall gehämmert und gewerkelt – vielleicht wird alles hergerichtet für die kurze Saison. Gegen Abend sind wir allein am Strand ausser ein paar Pferden. Auch der Schafhirt bringt seine Herde nach Hause.

 

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