Shkoder, albanische Stadt im Norden

Skoder ist die nördlichste albanische Stadt auf unserer Route. Der Campingplatz am südlichen Ortsrand ist nett angelegt mit einem schönen Schwimmbad.

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Das Zentrum von Shkoder ist nur etwa 3 Kilometer entfernt.

 

Mit dem Fahrrad kein Problem, sagt man uns in der Rezeption. Von der Entfernung natürlich nicht, aber es kostet Nerven. Kein Verkehrsteilnehmer hält sich an irgendwelche Regeln, jedes Auto bleibt stehen wo es dem Fahrer gerade in den Sinn kommt. Fussgängerzonen – was ist das? Dazwischen die Radfahrer, rechts oder links auf der Strasse, oder auch quer darüber, man muss sich nur wundern, dass nichts passiert. Wir schaffen es bis ins Zentrum zum Seshi Demikracia, der zentrale Platz bzw. Kreisverkehr. Hier thront seit wenigen Jahren ein futuristisches Säulenmonument, dass das Monument der Opfer des Partisanenkampfes von1944 ersetzt hat. Gleich daneben das Theater der Stadt.

Gleich daneben die neue Hauptmoschee Ebu Bekr. Die beiden Minarette sind 41 Meter hoch. Im Moment sind die Männer beim Gebet, später kann ich mir ungehindert in den ziemlich nüchternen Innenraum ansehen.

 

Den Uhrenturm haben wir lange gesucht, obwohl er eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Man sieht zwar die Turmspitze aber man kommt nicht hin. Die beste Sicht hat man vom Café direkt daneben, aus dem ohrenbetäubende Musik dröhnt.

Wieder zurück auf dem Campingplatz hören wir den Gesang aus dem Hof der benachbarten Kirche, hier hat die Kirche noch Zulauf. Alles findet im Freien statt.

Nach so einem Tag brauchen wir eine Stärkung. Durch eine fast zugewachsene Tür gelangt man vom Campingplatz aus in eine andere Welt. Im wunderschönen Garten kann man sehr gut und gar nicht teuer essen.

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Die Festung Rozafa thront oberhalb des Campingplatzes. Wir fahren mit unseren Rädern ein Stück hinauf auf den Berg. Im Wiesengrund auf der anderen Seite ist die Bleimoschee zu sehen, der Name kommt von den Bleikuppeln.

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3 Gedanken zu “Shkoder, albanische Stadt im Norden

  1. Hallo Traudel, deine Berichte aus Albanien sind sehr interessant, da man ja aus diesem Land  nur sehr wenig Informationen bekommt. Ich wünsche euch weiterhin viele schöne Erlebnisse auf eurer Rückreise. Morgen fliegen wir in den sonnigen Süden nach Sardinien, obwohl man bei den Temperaturen die z.Zt. bei uns sind, nicht in den Süden müßte. Wir sind nur 8 Tage weg, vielleicht kommen wir vor euch noch nach Hause.Laßt es euch gut gehen, herzliche GrüßeBernd und Gerlinde.

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