Südeuropas einziger Fjord

Die Strasse folgt der Küstenlinie, immer wieder sind tolle Ausblicke möglich – auf die Stadt Bar, auf die Hotelinsel Sveti Stefan, die Stadt Budva und auf viele kleine Buchten und Strände. Zum Teil wunderschön, aber viel zu oft ist auch hier die Küstenlandschaft total zugebaut.

Wir verlassen die Küste und fahren in die Berge nach Centinje. Eine kleine Strasse führt in den Lovcen Nationalpark – ein vollkommen andere Landschaft.

Irgendwann kommt der Abzweig zurück zur Küste nach Kotor. Die Strasse wird gerade erneuert, wir fahren an mindestens 15 grossen Baggern vorbei. Die Fahrbahn ist entsprechend – Strasse kann man das eigentlich nicht nennen. Von der anderen Seite kommen etliche Radfahrer, na dann viel Spass.

 

Endlich kommen wir wieder auf eine normale Strasse. Nach Kotor sind es 25 (!!!) Kehren. Traumhafte Ausblicke auf die Bucht von Kotor, den einzigen Fjord Südeuropas. Die z.T. zerbrochenen oder verrosteten Fahrbahnbegrenzungen sind  nicht gerade vertrauenserweckend. Der Fahrer muss sich sehr konzentrieren.

 

In Kotor erwarten uns die Touristen von drei Kreuzfahrtschiffen. Einen grossen, wenn auch nicht ganz billigen Parkplatz gibt es ganz in der Nähe der Altstadt. Die 2000 Jahre alte Stadt lädt ein zum Rundgang durch das Mittelalter. Kaum ist man weg von der Hauptrennstrecke, ist man fast für sich allein. Auf dem Campingplatz steht man allerdings so eng, dass wir vom Schnarchen des Nachbars am nächsten Morgen geweckt werden.

 

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