Plastik wohin das Auge schaut

Die schöne Küste der Costa del Sol geht irgendwann über in die Plastik-Landschaft der Provinz Almeria. Flächendeckend aufgestellte Plastikgewächshäuser schimmern in der Sonne. Hier werden Tomaten, Auberginen und anderes Gemüse angebaut und ganz Europa ganzjährig damit versorgt. Die Monokulturen sind stark auf Düngemittel angewiesen. Damit es den Hobbykoch auch optisch anspricht, wird grosszügig mit der Giftspritze umgegangen. Die notwendige intensive Bewässerung laugt ausserdem die Grundwasservorräte aus, der alarmierend sinkt. Die Aubergine im Januar schmeckt dann etwas bitter…

Manchmal sehen die Gewächshäuser auch so aus:

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Mitten im Plastikmeer ist die Retortenstadt Almerimar auf dem Reissbrett entstanden mit unzähligen Wohnanlagen. Um die Jahrtausendwende trug man die Felsen ab um Platz für noch mehr Wohnanlagen zuschaffen. Im Hafen um den Leuchturm gruppieren sich über 1000 Liegeplätze und eine ganze Menge Stellplätze für Wohnmobile.

Die Dame im Telefonshop sagt nur „Oh la la“ als sie mein Handy sieht. Aber am nächsten Morgen ist es repariert und sieht aus wie neu. Auch die Kamera und die Taschenlampe funktionieren wieder – hurra!

 

 

 

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5 Gedanken zu “Plastik wohin das Auge schaut

      1. Meines sah aus wie ein Spinnennetz, Kamera und Taschenlampe war futsch. Mit 95€ war ich dabei. Aber viel besser war der Spanier, der es mir wieder gebracht hat.

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