Transfaragastan – Strasse in den Wolken

Stabkirchen sind uns von Norwegen bekannt. Im Norden Rumänien gibt es acht davon, aber wir entdecken eine Stabkirche auf dem Weg von Siebenbürgen in die Walachei. Wegen eines Verbotes, in Kirchen aus Stein zu errichten, wurden die Kirchengebäude aus Holz gebaut.

Die Transfaragasch ist die zweithöchste Strasse Rumäniens. Die Hochgebirgsstrasse führt mitten durch die Bergwelt des Faragas – Gebirges, dem alpinsten Teil der Südkarpaten. Auch hier gibt es ein Drakula Schloss, das wie ein Adlerhorst auf einem Felsen sitzt. Man kann sich raussuchen, welches besser zu Drakula passt.

Schon der Anfang der Strasse ist ziemlich dramatisch und macht gespannt auf den Fortgang. Der kommt gleich mit dem täglichen Gewitter und Starkregen.  Kilometerlang geht es an einem gut gefüllten Stausee entlang.

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Höher und höher schrauben wir uns und wundern uns wieviel Schnee noch auf den Bergen liegt. Dann ist die Strasse vor uns gesperrt. Im nahen Restaurant sagt man uns „Wintersperre“ und das noch mindestens einen Monat. Vielleicht gab es ja unten ein Schild, das wir entweder übersehen oder nicht lesen konnten. Einigen tschechischen Motorradfahrern ging es genauso.

Auf jeden Fall bekommen wir was zu essen. Dann müssen wir gut 60km wieder zurückfahren – immer noch bei strömendem Regen. Aber etwas Gutes hat es doch: Am Strassenrand sitzt ein Bär und guckt neugierig auf die doofen Autofahrer.

 

 

 

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2 Gedanken zu “Transfaragastan – Strasse in den Wolken

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