Die Burg der 300 Türme

In meinem Führer steht: Onda, das Zentrum der Fliesenproduktion. Die Strasse nach Onda wird rechts und inks von Fliesenfabriken gesäumt. In der Stadt selbst merkt man davon nichts. Auch von den 300 Türmen der Burg sieht man so gut wie nichts. Aber es wird überall gewerkelt, vielleicht wird das Ganze ja noch. Die Damen der Touristeninformation sind offensichtlich froh, endlich jemand zuhaben, den sie mit ihrem Wissen (besonders der diversen Öffnungszeiten!) beeindrucken können. Ansonsten ist es ein gemütliches Städtchen, auf dessen Hauptplatz Almudin wir sehr gut gegessen haben.

Danach eine Rundtour mit dem Rad durch die engen Gassen, denen man den muslimischen Ursprung ansieht. Die Kirche auf den Überresten eines gotischen Tempels mitten zwischen den engen Gässchen steht, beeindruckt durch die Kuppelmelerei.

Ohne E-Bike hätten wir es wahrscheinlich hinauf zur Burg nicht geschafft. Es ist eine Festung muslimischen Ursprungs aus dem 10. Jahrhundert. Sie muss so eindrucksvollgewesen sein, dass der Chronist versicherte, sie habe so viele Türme wie das Jahr Tage. Daher kommt also der Name.

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