Alentejo

Wir verlassen die Küste und fahren durch das Alentejo durch endlose Korkeichenwälder oder besser gesagt Plantagen. Blauer Himmel und Korkeichen, das ist Das Alentejo. Die Bäume tragen eine Zahl auf der frisch geschälten Haut, meistens eine 7, d.h. das letzte Mal wurde die Korkrinde 2017 „geerntet“. In Evora verkaufen die Andenkenläden alle denkbaren und undenkbaren Produkte aus Kork.

Evora ist die Hauptstadt des Alentejo. Ausserhalb der alten Stadtmauer am riesigen Aquädukt gibt es einen grossen Parkplatz. Der Platz Praça do Giraldo ist das Herz der Stadt.

Ganz in der Nähe umgeben weiß getünchte Häuser die Kathedrale von Évora, ein massives gotisches Bauwerk, dessen Errichtung im 12. Jahrhundert begann. Von innen haben wir das Bauwerk schon besichtigt, ausserdem möchten wir für eine Kirche kein Eintrittsgeld bezahlen.

Gleich daneben werden wir unserem Vorsatz jedoch untreu. Die nächste Kirche ist innen vollkommen mit blauen Fliesen ausgekleidet.

Das überraschendste Bauwerk in Evora ist der römische Tempel der Diana aus dem 2.u.3. Jahrhundert.

Und noch eine Kirche: Die Igreja de São Francisco kostet zwar kein Geld, dafür aber die   mit Skeletten verzierte Knochenkapelle, ein ziemlich makaber wirkender Ort. Schädel und Gebeine zieren den gesamten Innenraum. Irgendwo steht die Inschrift

„Nos ossos que aqui estamos – Pelos vossos esperamos“

frei übersetzt: „Unsere hier versammelten Gebeine – warten nun auf deine“

2 Gedanken zu “Alentejo

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