An der Saale hellem Strande

Corona hat die Welt fest im Griff. Auslandsreisen verbieten sich, aber auch unser eigenes Land hat genug zu bieten. Mit Masken im Gepäck fahren wir an die Saale. In Oberkotzau finden wir einen herrlichen Stellplatz.

 

Die Saale entspringt im Fichtelgebirge ca. 26km von hier. Die Planung sagt „schwere Radtour“. Aber mit dem Elektrobike sollte es gehen.

Insektenfahrrad

Aus den goldenen Kornfeldern von vor sechs Wochen sind Stoppelfelder geworden.

Das Tief „Kirsten“ von gestern ist noch nicht ganz vorbei und weht noch kräfig. Unser Radweg geht am Förmitzspeicher vorbei, der als Hochwasserschutz und als Niederwasseraufbesserung der Saale dient, ausserdem als schöner Freizeitsee für das Fichtelgebirge.

Es geht stetig bergan und die letzten Kilometer auf dem Waldweg bis zur Quelle sind schon eine Herausforderung. Wir sind froh über unsere Elektroräder.

Im nahen Ort Zell im Fichtelgebirge ist total tote Hose. Im einzigen offenen Restaurant bekommen wir die ziemlich unfreundliche Auskunft „Mittagstisch haben wir nicht“. Dann halt nicht. Mittlerweile ziemlich hungrig werden wir weiter unten unter einem riesigen Kastanienbaum fündig und können gestärkt weiter radeln.

Fast wie eine Fabrik mutet ein riesiger Bauernhof an, durch den der Radweg mitten durch führt. Enten rechts, Gänse links, viele Kälbchen jedes in einer grossen Hundehütte.

In Schwarzenbach a.d.Saale kann man Fische in allen Farben sehen.

Hier ist auch die Heimat von Erika Fuchs, der Übersetzerin und Chefredakteurin des Micky Maus Magazins. Ihre Wortschöpfungen „knacks, seufz, knall usw.“ sind längst Teil der deutschen Sprache.

In Oberkotzau erinnert der „SeitreiberBrunnen“ auf dem Marktplatz an die Schweinehändler der Region.

 

4 Gedanken zu “An der Saale hellem Strande

  1. Das klingt nach einer schönen Reise, wenn ihr auch Pech mit Wetter und Essen hattet. Ja, schade, dass hier so viel „zumacht“ – das liegt daran, dass das Fichtelgebirge die letzten Jahre nicht wirklich so gefragt war… Vielleicht wird das ja wieder besser, wenn sich mehr Menschen darauf besinnen, im eigenen Land zu urlauben.

    Cooler Beitrag!

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