Renaissancestadt Neuburg

Heute fahren wir ein längeres Stück vorbei an Günzburg und Dillingen bis nach Neuburg an der Donau. Das ist vielen Umleitungen und unschönen Stellplätzen geschuldet.

Wir sind im tiefsten Bayern, selbst der Thai macht um 14.00 zu. Aber wir müssen nicht verhungern, mit Geduld und Spucke…

Neuburg hat seinen Namen von der „neuen Burg“ in der Oberstadt, dem mächtige Pfalz-Neuburger Residenzschloss. Die vier Flügel des Renaissanceschlosses gruppieren sich mit zweigeschossigen Laubengängen um einen grossen Innenhof. Die Hoffassade ist über und über mit Fresken in Graffito Technik bemalt.

Ob die Statue im Schlosshof den Wittelsbacher Ottheinrich zeigt? Er erbaute dieses Schloss und auch in Heidelberg kann man den nach ihm benannten Ottheinrichsbau bewundern. Er häufte jedoch viele Schulden auf sich und verlor Hab und Gut. Nur durch eine unerwartete Erbschaft konnte er auf sein Neuburger Schloss zurückkehren.

Die Donau ist hier fast 100m breit. Hier sind die ersten Staustufen. Energiegewinnung durch Wasserkraft, das ist zwar ganz im Sinne nachhaltiger Stromversorgung. Aber es gibt auch eine andere Seite für Mikroorganismen, Pflanzen und Fische wenn das fliessende Gewässer zum stehenden wird und sich viel mehr erwärmt. Aber einen Tod wird man wohl sterben müssen…

Donauabwärts Richtung Ingolstadt liegt eines der bedeutendsten Auwaldgebiete der Donau auf deutschem Boden.

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