Sardinen

Eigentlich muss man anrufen und einen Termin für eine Führung in der kleinen Sardinenfabrik ausmachen. Wir probieren es einfach und klingeln an der Tür. Der junge belgische Besitzer führt uns stolz durch seinen Betrieb, weil er sowieso da ist. Leider können wir seine acht Angestellten nicht bei der Arbeit sehen, sie sind jetzt in der Karwoche in Urlaub. Ausführlich erklärt er den Werdegang vom Fisch zur Dose. Hier wird viel auf Handarbeit gesetzt – von der Säuberung der Fische über die Haltbarmachung bis zur Verpackung.

Natürlich dürfen wir das fertige Produkt auch probieren. Es schmeckt ausgezeichnet, die Mühe hat sich gelohnt für ihn und für uns.

Die Vorspeise hat uns hungrig gemacht. Leider haben heute am Montag alle bekannten Restaurants geschlossen. Als wir endlich fündig werden, reden wir ganz automatisch mit dem Wirt Englisch. Als er uns deutsch reden hört, ist er glücklich. „Das geht viel besser, ich bin im Schwarzwald geboren und in Freiburg aufgewachsen.“

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