Windstärken

Über Nacht ist es empfindlich kalt geworden. Die Fahrt entlang der Küste von Nerja Richtung Osten ist spektakulär.

Die Küste ist weniger besiedelt, es gibt nicht so viele Urbanisationen und Bauruinen, dafür gibt es mehr und mehr Gewächshäuser. Es ist unglaublich, wo diese Dinger überall aufgebaut werden, zum Teil direkt bis ans Wasser. Kein Wunder, ganz Europa wird von hier mit Obst und Gemüse versorgt.

Am Leuchtturm in Almerimar steht man in der ersten Reihe, wenn man den Kitesurfern zuschauen will. Ausser diesen geht sowieso niemand raus, denn der Wind hat sich zum Sturm ausgewachsen. Erst um Mitternacht schläft er ein.

Am Morgen ist es windstill, als ob nichts gewesen wäre. Nur die Berge der Sierra Nevada sind schneebedeckt. Wir radeln am Strand entlang bis zu den Gewächshäusern. Der Wind nimmt wieder zu. Zum Glück haben wir ihn auf dem Rückweg von hinten.

Am Mittag ist der Wind wieder da und baut sich zu Sturmstärke auf. Die Kitesurfer sind auch wieder da mit ihren rasanten Sprüngen.

Dieses Mal bläst der Wind die ganze Nacht durch. Unser Wohnmobil wird ganz schön hin und her geschaukelt. Es fühlt sich an wie auf dem Schiff.

2 Gedanken zu “Windstärken

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